standard-title Schutz- und Hygienekonzept

Schutz- und Hygienekonzept

Schutz- und Hygienekonzept für die Musikschule


Einleitung

Folgekonzept auf Grundlage der Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 17. August 2021, in Kraft ab 23. August 2021.
Die jeweils gültigen Verordnungen, Ausführungsbestimmungen des Landes Schleswig-Holstein und Handlungsempfehlungen des Landesverbandes der Musikschulen Schleswig-Holstein und die Regelungen des Kreises Pinneberg sind geltende Grundlage des Hygienekonzepts der Musikschule der Stadt Pinneberg.

Nachfolgend wird die Situation für die Musikschule der Stadt Pinneberg beschrieben:

I. Steuerung und Reglementierung des Kundenverkehrs

Die Verkehrswege im Musikschulgebäude sind zur Vermeidung von Menschenansammlungen und Sicherstellung des Mindestabstands gekennzeichnet. Die Wartebereiche vor Unterrichts- oder Verwaltungsräumen sind für den Aufenthalt nur kurzzeitig und stets unter Beachtung des Mindestabstands zu nutzen. Die Musikschulverwaltung ist für Besucher*innen geöffnet. Während der üblichen Öffnungszeiten erfolgt zusätzlich eine Beratung telefonisch oder per E-Mail. Personendaten zur besseren Nachverfolgung von Infektionsketten ergeben sich auch aus dem Bezug zu den Stundenplänen. Aus den geführten Anwesenheitslisten der Lehrkräfte ist nachvollziehbar, wer sich wann in welchem Raum aufgehalten hat. Die Lehrkräfte sorgen deswegen lückenlos für die Aktualität der Stundenpläne.
Der Fahrstuhl ist aufgrund der kleinen Fläche gleichzeitig nur von einer einzelnen Person bzw. weiteren Personen aus dem häuslichen Umfeld zu nutzen. Die sanitären Einrichtungen sind nur von einer einzelnen Person bzw. weiteren Personen aus dem häuslichen Umfeld zu nutzen.

 

II. Belegung und Größe der Unterrichtsräume

Es gilt jederzeit der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen in jedem Unterrichts- und Veranstaltungsraum.
Der Abstand bei Bläser*innen und Sänger*innen muss aus Gründen der hohen Aerosolbelastung mindestens 2,5 m betragen. Zusätzlich wird der Einsatz von physischen Barrieren (Plexiglasscheiben, durchsichtige Trennwände gegen Tröpfcheninfektion etc.) dringend empfohlen.
Bei Abweichungen vom Mindestabstand ist der Einsatz zwingend notwendig. Ein Unterrichtsraum, in dem das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, darf für den Musikschulunterricht nicht genutzt werden.

 

III. Maßnahmen zur Sicherung des Abstandsgebots

Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebotes von 1,5 m bzw. 2,5 m sind durch Bodenkennzeichnungen in den Unterrichtsräumen getroffen.
Angemessene Informationen für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte über die getroffenen Schutz- und Hygienemaßnahmen, sowie über die Distanzregelungen und deren Einhaltung sind in allen Unterrichtsräumen sowie auf allen Zugangswegen und auf der Website der Musikschule zur
Verfügung gestellt. Eine Verweisung nicht einsichtiger Schüler*innen und Eltern aus dem Gebäude ist durch Ausübung des Hausrechts möglich. Physische Barrieren werden durch die Musikschule zur Verfügung gestellt.

 

IV. Zutrittsverbot

Es gilt ein Zutrittsverbot für Personen nach den einschlägigen Regelungen des Landes Schleswig-Holstein (z.B. an Covid-19 erkrankte Personen, positiv getestete Personen etc.). Erkrankte Schüler*innen mit Erkältungssymptomen sollten am Präsenzunterricht nicht teilnehmen.
Als Orientierung gilt das Schnupfenschema des Bildungsministeriums. Ebenso dürfen Lehrkräfte mit Erkältungssymptomen keinen Präsenzunterricht erteilen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach den Einschätzungen des Auswärtigen Amtes und des RKI unterliegen Quarantäneauflagen und dürfen die Musikschule für die Dauer der Quarantäne bzw. ohne Vorlage eines ärztlichen Nachweises zur Unbedenklichkeit (z.B. negativer Corona-Test, Impfnachweis) nicht betreten.

 

V. Hygiene

Nach Betreten des Gebäudes, vor Aufnahme des Unterrichts, sind die Hände gründlich zu waschen bzw. zu desinfizieren. Desinfektionsspender sind unmittelbar im Eingangsbereich angebracht und gekennzeichnet. Des Weiteren sind die allgemein üblichen Hygieneregeln zu beachten:

  • dem Mindestabstand von 1,5 m folgen
  • kein Händeschütteln
  • regelmäßiges, sorgfältiges Händewaschen
  • sich nicht ins Gesicht fassen
  • Qualifizierter Mund-Nasenschutz (medizinische oder der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94)* für die gesamte Dauer des Aufenthalts in der Musikschule mit Ausnahme der Regelungen unter VI und VII.
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge; Taschentücher sofort sicher entsorgen

 

 

VI. Unterricht

(1) Instrumentaler Einzelunterricht ist innerhalb geschlossener Räume unter Einhaltung der Mindestanforderungen an die Hygiene nach § 4, Abs. 1 Ersatzverkündung vom 17. August 2021 gestattet (nach § 12a Abs. 1).

(2) Gruppenunterricht ist nach § 5, Absatz 4 Nummer 1 i.V.m. § 5c, Absatz 2 (Veranstaltung mit Sitzungscharakter) innerhalb geschlossener Räume bei Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln gestattet.
Für den Gruppenunterricht gilt nach § 5, Absatz 2a, dass nur getestete Personen im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV, Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sowie minderjährige Schüler*innen, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden, teilnehmen dürfen. Geimpfte und genesene Personen sind getesteten Personen gleichgestellt (vgl. Erläuterung § 5, Absatz 2a).

(3) Die Verwendung einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung ist für Schüler*innen sowie Lehrkräfte in geschlossenen Räumen verpflichtend. Während des Unterrichtes darf die Mund-Nasen-Bedeckung bei Einhaltung der Abstandsregeln an festen Plätzen abgenommen werden.
Das Mindestabstandsgebot von 1,5 m wird jederzeit eingehalten. Unterrichte in den Bereichen Gesang und Blasinstrumente bedingen einen erhöhten Mindestabstand von 2,5 m.

Gemeinsam genutzte, stationäre Instrumente werden nach der Nutzung durch die Lehrkräfte gereinigt (z.B. Klaviaturen) bzw. desinfiziert. Der Austausch von Instrumenten und Bögen, Mundstücken etc. ist nicht gestattet. Das Einstimmen z.B. von Geigen jüngerer Schüler*innen muss unter besonderen Schutzmaßnahmen erfolgen (medizinischer Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe, Tuch über der Geige). Soweit möglich ist das Instrument danach mit einem Desinfektionstuch zu reinigen.

  • Bei Blasinstrumenten darf das Kondenswasser nicht auf den Boden gelangen. Das Kondensat ist in zweckmäßigen und zu verschließenden Plastiktüten sicher zu entsorgen.
  • Zwischen den Unterrichtseinheiten muss jeweils eine mindestens 5-minütige Pause zum Lüften eingehalten werden.
  • Schüler*innen und ggf. Eltern haben in den Unterrichtsgebäuden eigene qualifizierte Mund-Nase-Bedeckung zu verwenden (FFP2- oder sogen. Medizinische Masken).
  • Die Lehrkräfte tragen, so es das Instrumentalspiel und der Vokalunterricht im Unterricht zulässt, ebenfalls Masken.

 

 

VII. Veranstaltungen und sonstige Angebote

(1) Kulturveranstaltungen, wie z.B. Konzerte oder Musikaufführungen mit Sitzungscharakter sind nach § 5c gestattet. Laienmusikalische Konzerte mit Blasinstrumenten sind weiterhin unzulässig, außer alle Musiker*innen sind im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet.
Laienmusikalische Konzerte mit Gesang sind nur bei Benutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung auch durch die Sänger*innen zulässig (nach §5 Abs. 3), außer alle Musiker*innen sind im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet.

Bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume dürfen nur folgende Personen eingelassen werden:

  1. getestete Personen im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV,
  2. Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sowie
  3. minderjährige Schülerinnen und Schüler, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

Geimpfte und genesene Personen sind getesteten Personen gleichgestellt (vgl. Erläuterung § 5, Absatz 2a).
Angaben zur Person sind bei Veranstaltungsbesuch zum Zwecke einer Kontaktnachverfolgung zu hinterlassen.
Zulässig ist nach § 12a, Absatz 1, Nummer 1 die Durchführung von Präsenzveranstaltungen der „Studienvorbereitenden Ausbildung“ der öffentlichen Musikschulen.

Alireza Zare

20.08.2021

Musikschule der Stadt Pinneberg e.V. Am Rathaus 3
25421 Pinneberg kontakt@musikschule-pinneberg.de Tel: 04101-211-570

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